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Klischees, die wir ќber BettlerInnen aus dem ehemaligen Ostblock im Hinterkopf haben, lіsen sich Bild fќr Bild auf. Natasha ist auch nicht anders als wir, manchmal frіhlich, manchmal traurig, mal verliebt oder deprimiert. Der Abschied von ihrem 10-jфhrigen Sohn Vasko ist routiniert und doch voll Schmerz. Natashas Eltern, Geschwister und ihr Sohn leben mehr recht als schlecht von Natashas „Handwerk“. Arbeitsplфtze gibt es kaum. Die ehemaligen staatlichen Fabriken und Kolchosen dienen nun den AltmetallsammlerInnen, die mќhsam Drahtreste und Metallabfфlle zusammen suchen und um ein paar Cent verkaufen. Nach dem Ende des Realsozialismus ist Natashas Familie an den Rand der Gesellschaft gedrфngt. Zu jung um in Pension zu gehen, ohne Aussicht auf einen Arbeitsplatz und praktisch ohne Perspektiven versucht die Familie, mit Natashas erbettelten Geld das Leben in ihrem Haus, das seit Jahrzehnten im Rohbau ist, ertrфglich zu gestalten. Wфhrend eines Besuchs bei ihrem Bruder diskutieren die jungen Leute ќbers Betteln, ist Betteln ein Grund zur Scham? – Natasha: „Am Anfang war es schwer fќr mich, aber ich hab' mich daran gewіhnt, jetzt ist es mir egal. Wenn ich kein Brot habe, fahre ich betteln, verdiene Geld und komme wieder zurќck. Wie kіnnte ich sonst die Familie ernфhren? Fќnf Tage schaut man nur auf den Boden, dann beginnt man den Leuten in die Augen zu schauen, sonst gibt dir niemand was. Wer auf den Boden schaut, wird nie Geld verdienen.“ Die von Hand gefќhrte Kamera erzeugt groпe Nфhe, verliert nie den Respekt vor dem Menschen und lфпt sich nicht auf billigen Voyeurismus ein. Keinesfalls will das Gefќhl vermittelt werden, Mitleid mit Natasha haben zu mќssen, denn sie ist stark und selbstbewusst, lacht und kфmpft, weiп Feste zu feiern und sich zu helfen. Gegen Ende des Films wird klar, wie sehr Natashas Hoffnung, dass ihr Sohn Vasko es dank des Geldes schaffen mіge, ќber ihre eigene Hoffnungslosigkeit hinaus zu wachsen, Motor fќr ihre Bettelfahrten ist. (Ursula Sova) BettlerInnen erzeugen Scham und machen Angst. Man will sie nicht sehen, weicht aus und hat alle mіglichen Vorurteile. BettlerInnen sind die Unberќhrbaren unserer Gesellschaft. Mit dem Film wollte ich einen Menschen aus dieser Anonymitфt herausholen und zeigen, wer das ist – quasi dessen Berќhrbarkeit vermitteln – und ich danke Natasha fќr ihre Geduld und Bereitschaft den Film mіglich zu machen. (Ulli Gladik) Synopsis: Ulli Gladik hat Natasha beim Betteln in Graz kennen gelernt und sie nach vielen Gesprфchen in ihre Heimatstadt Bresnik, einen ehemaligen Industriestandort in der Nфhe von Sofia, begleitet. мber einen Zeitraum von fast zwei Jahren besucht sie, Kamerafrau und Regisseurin in Personalunion, Natasha in Bulgarien und жsterreich und zeichnet das Leben der jungen Frau auf: ihre Reisen und ReisegefфhrtInnen, ihre Arbeit als Bettlerin, das Grazer Quartier, ihr Umgang mit der (nicht nur physisch spќrbaren) Kфlte, ihr Familienleben und ihren Alltag in Bulgarien.(Ursula Sova) BettlerInnen erzeugen Scham und machen Angst. Man will sie nicht sehen, weicht aus und hat alle mіglichen Vorurteile. BettlerInnen sind die Unberќhrbaren unserer Gesellschaft. Mit dem Film wollte ich einen Menschen aus dieser Anonymitфt herausholen und zeigen, wer das ist – quasi dessen Berќhrbarkeit vermitteln – und ich danke Natasha fќr ihre Geduld und Bereitschaft den Film mіglich gemacht zu haben. (Ulli Gladik)   {89ч ш ю ЉДю‘’їяшушушушїшуOJQJ OJPJQJ>*OJPJQJ5OJPJQJ   {89ч ш ю я  ЇЈЉДюя’ррроророрррррррорр$1$7$8$H$a$ Ц& 0`Р№ P€Ар@  {89ч ш ю я  ЇЈЉДюя’§§§ћћ#0PАа/ Ар=!А‰"А‰#‰$n%А i8@ёџ8StandardCJOJPJQJmHBA@ђџЁBAbsatz-StandardschriftartpB@ђp Textkіrper=$1$7$8$H$a$ Ц& 0`Р№ P€Ар@ OJPJQJ’џџџџ!џџ z™ џџ z™† ’h’ ’ ’ y€‹œQ]@E*?NRkvчє{ €      Ÿ Ѕ Й П # * 4 E п ч ш ь я ћ eqА”ТЬр э ”:џџ *** ***TMacintosh HD:Users:gladik:Desktop:NATASHA POSTPRODUKTION:bka neueinreich:Natasha.doc*** ***`Macintosh HD:Users:gladik:Desktop:NATASHA POSTPRODUKTION:einreichung bozner filmtage:Natasha.doc*** ***`Macintosh HD:Users:gladik:Desktop:NATASHA POSTPRODUKTION:einreichung bozner filmtage:Natasha.doc*** ***`Macintosh HD:Users:gladik:Desktop:NATASHA POSTPRODUKTION:einreichung bozner filmtage:Natasha.doc*** ***CMacintosh HD:Users:gladik:Desktop:zeug fќr website.:Natashatext.docџ@€р р МЯrр р 8KK’P @GTimes New Roman5€Symbol3 Arial3TimesWMTimesNewRomanPSMTTimes qˆ№ФЉxЫУFxЫУFnћС†@ж щ№ЅРДД€>0Ух№џџNatasha *** ****** ***ўџ р…ŸђљOhЋ‘+'Гй0l˜ЌИШдф є  ( 4 @LT\d' Natasha t ata*** ***** Normal*** ***2* Microsoft Word 10.1@@Д&;dШ@№“wŽШ@№“wŽШ@ж ўџ еЭеœ.“—+,љЎ0№ hp|„Œ” œЄЌД М б'***Уr  Natasha Titel ўџџџўџџџўџџџ !"#$%&ўџџџ§џџџ)ўџџџўџџџўџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџRoot Entryџџџџџџџџ РFЦ€ŽШ+€1TableџџџџџџџџџџџџWordDocumentџџџџџџџџ%SummaryInformation(џџџџDocumentSummaryInformation8џџџџџџџџџџџџCompObjџџџџXObjectPoolџџџџџџџџџџџџЦ€ŽШЦ€ŽШџџџџџџџџџџџџўџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџўџџџџџ РFMicrosoft Word-DokumentўџџџNB6WWord.Document.8